Hubert Vitt-Wagener verabschiedet sich in den Ruhestand

Hubert Vitt-Wagener

Seit 1975 brachte Hubert Vitt-Wagener seine berufliche Kraft in der Büchereiarbeit des Erzbistums ein. In der Büchereifachstelle in Paderborn war eine Stelle frei geworden. Auf der Suche nach einer Nachfolgerin bzw. einem Nachfolger kam der junge Salchendorfer Büchereileiter ins Spiel. Man hatte sein ehrenamtliches Engagement positiv bemerkt: In den Jahren zuvor hatte er beim Borromäusverein die Ausbildung zum Kirchlichen Büchereiassistenten (KiBüAs) absolviert und fleißig an Bistumsveranstaltungen teilgenommen. Das Angebot nahm er nach kurzer Überlegung sofort an.

1983 schließlich übernahm er die Leitung der Büchereifachstelle. Aufgrund dieser neuen Verantwortung absolvierte er an der Fachhochschule des Borromäusvereins in Bonn das Studium zum Diplom-Bibliothekar.

Zum Abschied in den Ruhestand am 30. Juni haben ihn viele Grüße und guten Wünsche aus den Reihen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Büchereien erreicht. Und viel Dank war dabei für seine engagierte Unterstützung und Begleitung, für charmanten und wohlwollenden Zuspruch und die vielen konstruktiv angestoßenen Entwicklungen.

Die ehrenamtlich geführten Büchereien waren seiner Auffassung nach Orte der Bildung und Kommunikation in den Gemeinden oder sollten es sein können. Er verstand sich als Anwalt der Ehrenamtlichen. Ihre Interessen hatten für ihn immer höchste Priorität. Demnach gehörte die politische Arbeit in den Gemeinde und Kommunen, im Bistum und auch in den Gremien des Landes zu seinem ungebrochenen Bemühen.

Und auch die Kolleginnen und Kollegen aus den anderen Diözesen erinnern sich positiv an sein Engagement, die Verbindlichkeit und vertrauensvolle Zusammenarbeit innerhalb des Borromäusvereins und in der politischen Vertretung der Anliegen der katholischen Büchereiarbeit.

Alle wünschen ihm Muße und Entspannung für seinen Ruhestand, sind aber überwiegend auch überzeugt, dass es voraussichtlich eher ein aktionsreicher Unruhestand wird. Hubert Vitt-Wagener hat einfach zu viele Interessen, als dass er einfach die Füße hochlegen könnte.

Mit Elisabeth Lappe-Oeynhausen ist eine erfahrene Nachfolgerin gefunden worden. Die 52 jährige, aus Brakel stammende Diplom-Bibliothekarin hat viele Jahre in der kommunalen öffentlichen Bibliothek in Witten gearbeitet und am 1. Juni ihren Dienst im Erzbistum aufgenommen.

In ihrer Vorstellung schreibt sie: „Liebe Büchereileitung, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, über viele Jahre hat Herr Vitt-Wagener Ihr vorbildliches ehrenamtliches Engagement begleitet und gefördert. Diese Aufgabe übernehme ich nun sehr gerne und werde sie nach besten Kräften weiterführen. Besonders freue ich mich, Sie und Ihre Einrichtungen bei Gelegenheit persönlich kennenzulernen."

Die Übergabe der Leitung der Fachstelle an Frau Lappe-Oeynhausen hat am 30. Juni stattgefunden.